War da was?

War da was?

Betrachtungen zu und über das Festival „Theater der Welt“
Theater der Welt | © Katrin Schander

Bis heute fährt die Frankfurter Straßenbahn nur bis zur Stadtgrenze Offenbachs. Seit dem 14. Jahrhundert bestehen gewisse Spannungen zwischen den beiden Nachbarstädten. Umso bemerkenswerter war die Entscheidung des Internationalen Theaterinstituts, das alle drei Jahre stattfindende „Theater der Welt“ erstmalig an zwei deutsche Städte zu vergeben, und zwar eben an Frankfurt und Offenbach. „Theater der Welt“ ist seit seiner Gründung 1981 ein anregendes bis sensationelles Festival; Walter H. Krämer beschreibt, wie es sich 2023 präsentierte.

1.

Man kommt zu schaun, man will am liebsten sehn.
Wird vieles vor den Augen abgesponnen,
So daß die Menge staunend gaffen kann,
Da habt Ihr in der Breite gleich gewonnen,
Ihr seid ein vielgeliebter Mann.
Die Masse könnt Ihr nur durch Masse zwingen,
Ein jeder sucht sich endlich selbst was aus.
Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen;
Und jeder geht zufrieden aus dem Haus.

Johann Wolfgang von Goethe, Faust 1, Vorspiel auf dem Theater

2.

Theater ist die Freiheit, viele Formen zu haben oder auch – wie bei Theater der Welt 2023 zu beobachten – die Grenzen des Begriffs Theater weit zu öffnen und auch nicht theatralen Formen Raum zu geben.

3.

Vom 29. Juni bis 16. Juli 2023 präsentierten mehr als 300 Künstler*innen aus 26 Städten aller Kontinente in 10 Spielstätten in Frankfurt und Offenbach insgesamt 36 Gastspiele und Neuproduktionen, darunter 6 Weltpremieren, 8 Europapremieren und 9 Deutschlandpremieren. Hinzu kamen Interventionen im öffentlichen Raum, Konzerte, Partys und ein breites Programm für Austausch und Diskurs.

4.

Theater der Welt ist das wichtigste internationale Theaterfestival Deutschlands und wird alle drei Jahre in einer anderen deutschen Stadt ausgetragen. Inspiriert vom ITI-Festival Theater der Nationen, das 1979 in Hamburg stattfand, wurde Theater der Welt 1981 vom ITI Zentrum Deutschland gegründet und präsentiert seitdem alle drei Jahre wegweisende Leistungen und Entwicklungen des Theaters aus allen Kontinenten. Veranstaltungsorte von Theater der Welt waren vor Frankfurt am Main und Offenbach (2023), Köln (1981), Frankfurt am Main (1985), Stuttgart (1987), Hamburg (1989), Essen (1991), München (1993), Dresden (1996), Berlin (1999), Köln-Bonn-Düsseldorf-Duisburg (2002), Stuttgart (2005), Halle (2008), Mülheim und Essen (2010), Mannheim (2014), Hamburg (2017), Düsseldorf (2021). 2026 wird das Festival in der Stadt Chemnitz stattfinden.

5.

Nach 1985 gastierte das Festival nun zum 2. Mal in der Stadt Frankfurt am Main und wartete mit gleich drei Neuerungen auf: Erstmals beteiligt waren zwei Städte – in unserem Fall die Städte Offenbach und Frankfurt beide am Main gelegen – erstmals trat ein Museum als Veranstalter mit in Erscheinung, und erstmals wurde das Festival nicht von einer Europäerin / einem Europäer kuratiert, sondern von der Japanerin Chiaki Soma

Chiaki Soma  | © Foto: Katrin Schander

6.

Die Arbeiten der Künstler*innen im Museum Angewandte Kunst luden die Besucher*innen ein, in interaktive Installationen und virtuelle Realitäten einzutauchen und im Museum sollte ein Ort zum Verweilen, Nachdenken, Träumen und Sammeln entstehen – ein Ort also, der dem Begriff Inkubationismus einen Erfahrungsraum zur Verfügung stellte und womöglich dem, was von der Kuratorin intendiert war, am nächsten kam – aber auch am weitesten von theatralen Formen und Ideen entfernt war.

7.

Die Programmdirektorin Chiaki Soma erklärte den Begriff Inkubationismus in Bezug auf ihr Festivalprogramm wie folgt: „Mit dem Wort Inkubation verbinden sich verschiedene Assoziationen: einerseits das Entstehen von neuem Leben, andererseits die oft beunruhigende Phase vor dem Ausbruch einer Krankheit. Während der anhaltenden Covid19-Pandemie haben viele Menschen in Quarantäne oder in Selbstisolation Inkubationszeiten durchlebt, ohne zu wissen, wie lange diese Zustände andauern und wohin genau sie führen würden. Einige mögen solche Zeiten des Wartens als besonders einschränkend und unproduktiv empfinden. Ich glaube aber, dass uns durch Inkubationserfahrungen (im doppelten Sinne des Wortes) auch etwas bewusst werden könnte. Zum Beispiel, dass wir alle potenziellen Patienten*innen sind, die Fürsorge benötigen. Dass unsere Körper und unser Leben – ebenso wie die Viren – zu einem größeren Ökosystem gehören. Und dass wir daher lernen müssen, nicht-menschliches Leben und den Planeten als Ganzes zu respektieren, und dass unsere kognitiven und sozialen Systeme dringend auf Harmonie und Koexistenz mit allen Dingen auszurichten sind.“ Es ging also darum, Räume zu öffnen für Kontemplation und Heilung – auch eine Akkupunktursessi-on konnte gebucht werden! Sich Zeit zu nehmen, zu schlafen, zu träumen und mit all dem verband Chiaki Soma durchaus einen politischen Ansatz, der sich jedoch im Stillen vollziehen sollte.

8.

Im Foyer des Museum Angewandte Kunst war außerdem die Ausstellung „Aufspüren, aufräumen, aufdecken“ zum Archiv des 40-jährigen Festivals Theater der Welt erlebbar. Theater der Welt Die im Rahmen der Archivierung, Recherche und Verzeichnung entwickelte digitale Archivinstallation Theater der Welt bot erstmals einen Überblick über alle Festivalausgaben von, seine Produktionen und Performances, die beteiligten Akteur*innen, Städte, Spielorte und Veranstaltungen und stellt sich die Frage: Wie entwickelt sich ein Festival über die Jahre hinweg? Welche programmatischen Schwerpunkte finden sich? Wenn man unter diesem Aspekt beispielsweise die Programme der Festivals von 1985 und 2023 miteinander vergleicht – beide fanden in Frankfurt am Main statt – kann man sehen, wie sich das Theater gewandelt hat und welche Formen heute im Vordergrund stehen.

https://www.iti-germany.de/information-wissen/archiv-theater-der-welt

9.

Veranstaltet wurde das Festival vom Künstler*innenhaus Mousonturm, Schauspiel Frankfurt, Museum angewandte Kunst in Kooperation mit dem Amt für Kulturmanagement der Stadt Offenbach. An insgesamt 10 verschiedenen Spielorten in Frankfurt und Offenbach wurden 36 internationale Neuproduktionen und Gastspiele aus den Bereichen Theater, Tanz und Performance gezeigt. Darüber hinaus luden innovative Erzählformen laden mittels VR/AR Technologien – dazu ein, fiktive Räume und neue Erfahrungswelten zu erkunden. „Ganz Berlin schwärmt vom Hafen 2“, wusste Yvonne Büdenhölzer, Präsidentin des ITI – Zentrum Deutschland, auf einer Pressekonferenz zu berichten und sprach damit die sehr besonderen Räumlichkeiten in der Stadt Offenbach – Hafen 2, Alte Schlosserei, Capitol Theater – an.

10.

Die japanische Regisseurin Satoko Ichiharas, war mit gleich zwei ihrer Arbeiten auf dem Festival vertreten. Eröffnet wurde das Festival mit „Die Bakchen. Holstein Milchkühe“ und mit „Yoroboshi. Der Schwächling“ setzte sie einen Schlussakkord.

„Die Bakchen. Holstein Milchkühe“ sind – frei nach Euripides – eine musikalische Theaterorgie. Eine nur scheinbar gewöhnliche japanische Hausfrau, ihr Schoßhund, eine durch künstliche Befruchtung geborene Mensch-Rind-Kreuzung und ein Chor der Seelen von Milchkühen „rocken den Abend“ überschreiten damit stimmlich und tänzerisch lustvoll jene moralischen Grenzen, mit der Menschen ihr Verhalten, ihre Sexualität und Physiologie über jene der Tiere erheben und lassen ihren Gefühlen und ihrer Lust freien Lauf.

Ichihara dekonstruiert hier mit einigem Humor patriarchalische Erzählungen von Sexualität und Fortpflanzung und vielleicht kann man ihre Art – sexbesessen und pornographisch – auch nur vor dem Hintergrund japanischer Lebenswirklichkeiten in Bezug auf Sexualität und Fortpflanzung verstehen oder das von einem großartigen Frauenensemble samt Chor gespielte Trash-Musical, das hohe Theatersprache, wilde Sex- und Sodomie-Episoden, Gleichberechtigung von Mensch und Tier, Tradition und Zukunft zusammen denkt, einfach auf sich wirken lassen.

Spürte die Regisseurin in den „Bakchen“ dem Verhältnis von Tier und Mensch nach, geht es in „Yoroboshi. Der Schwächling“ um Abgründe menschlichen Daseins. Inspiriert vom japanischen Bunraku-Theater interpretiert die Regisseurin die alte Legende vom „Blinden Schwächling“ neu und konfrontiert uns mit der Frage, was passiert, wenn gesellschaftliche Tabus wie Inzest und Pädophilie auf Puppen übertragen werden. Ersetzt die die traditionellen Bunraku-Puppen durch Sexpuppen, Schaufensterpuppen, Liebespuppen, Verkehrspolizisten- und Barbie-Puppen. Den Schauspieler*innen sind die Puppen vor den Leib gebunden, beide bewegen sich synchron als faszinierender Doppelkörper. Als Erzählerin – im Bunraku „Gidaya“ genannt – führt uns die Schauspielerin Sachiko Hara durch die Geschichte – und das im perfekten Deutsch und stimmlich beeindruckend vielfältig. Der Musiker Kakushin Nishihara vereint dabei traditionelle Satsuma-Biwa-Klänge, Lärm und elektronische Musik zu einer Klangcollage.

„Yoriboshi“ (Der Schwächling) von Satoko Ichihara  | © Foto: Jörg Baumann

Erzählt wird die Geschichte eines von seiner Stiefmutter als Kind missbrauchten Jungen, der später aus Not in einem Massagesalon arbeitet und wie in einer griechischen Tragödie hier auf seinen Vater trifft und seinem eigenen Vater mit dem Mund zu einem Orgasmus verhilft. Als der Vater ihn erkennt, erhängt es sich. Der Kopf des Jungen wird später abgetrennt und liegt auf der Bühne. Ganz zum Ende sagt er: Ich lebe.
Die Regisseurin greift auf alte Theaterformen zurück und nutzt dabei die moderne sexistische Plastikwelt der Japanischen Mangas als Formensprache auf der Bühne und erzielt eine sehr starke Wirkung damit. Die eigentlich unspielbare grausame Geschichte wird durch die Puppen nicht weniger wirklich als würde sie von Menschen gespielt. Mensch ist Puppe, Puppe ist Mensch.

Trotz Globalisierung und internationaler Festivals gibt es doch immer wieder Eigenheiten eines jeden Landes, was Themen und Theaterformen angeht, die nicht einfach „in der Fremde“ zu verstehen und zu rezipieren sind. Immerhin eine Gelegenheit es einmal kennenzulernen und sich vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt intensiver damit zu beschäftigen.

11.

Catarina und Von der Schönheit, Faschisten zu töten
(Catarina e a beleza de matar fascistas) von Tiago Rodrigues

Es ist Sommer. Ein Festtag der Schönheit und des Todes. Und es liegt Mord in der Luft. Heute soll das jüngste Familienmitglied ihren ersten Faschisten töten, so wie die Familie es schon seit Genrationen tut. Doch Catarina weigert sich und das führt zu Konflikten. Der Faschist bleibt am Leben und nutzt die Gelegenheit, um seine kruden Thesen zu verbreiten. Der Regisseur Tiago Rodrigues stellt mit diesem Stück Fragen zu aktuell brisanten Fragen: Was bedeutet Faschismus heute? Und wie weit können die Regeln der Demokratie verletzt werden, um seine Ziele zu erreichen?

Für mich war diese Aufführung ein Höhepunkt des Festivals. Und dies nicht nur, wegen der Form der Inszenierung – Bertolt Brecht ließ grüßen! – sondern besonders wegen des Inhalts und der bewusst einkalkulierten Provokation. Es dauerte nur wenige Minuten, da regt sich im Publikum erstes Unbehagen gegenüber den Inhalten der Rede des Faschisten. Der Widerstand im Publikum steigerte sich immer mehr und es kam zu tumultartigen Szenen. Gott sei Dank reagierte das Publikum so. Für mich eine Einübung in Demokratie. Denn man stelle sich nur vor, Björn Höcke hält demnächst im Nationaltheater Weimar eine Rede. Da kann man nur hoffen und wünschen, dass das Publikum Widerstand leistet und ihn aus dem Saal fegt. Das Verwundern mancher Kritiker*innen, man wisse doch, das sei alles nur Theater und demzufolge die Reaktion des Publikums unangemessen, kann ich nur vehement widersprechen: Das Theater ist auch ein Ort, um Erfahrungen mit Widerspruch und Widerstand zu sammeln. In Frankfurt ist das geglückt.

12.

Zwei Stücke, die sich mit der Situation im Iran beschäftigten wirkten lange nach. Einmal die Inszenierung است (Ist) von Parnia Shams und zum anderen das Stück Songs for no one der in Rotterdam lebenden Performerin Nastaran Razawi Khorasani.

Ist | © Foto: Navid Fayaz

Parnia Shams arbeitet in است (Ist) mit jungen Darstellerinnen, die unlängst noch selbst zur Schule gingen und damit eigene Erfahrungen in ihr Spiel mit einbringen können. Die Regisseurin arbeitet mit einfachen – aber wirkungsvollen – Mitteln: Ein Klassenzimmer für Mädchen, Schultische, Stühle, eine Tafel. Die Lehrpersonen sind weder sicht- noch hörbar. Und doch wird die stille Wirkungsweise einer Macht, die intimste Entscheidungen beeinflusst sicht- und spürbar. Schule als ein Ort der Disziplinierung und Anpassung – aber auch als ein Ort der Solidarität.

Nastaran Songs for no one | © Foto: Maiwald

In Songs for no one klingelt das Telefon, und eine Stimme am Hörer fragt „Was bedeutet Freiheit für dich?“ Die Performerin Nastaran Razawi Khorasani auf der Bühne beginnt ein Gespräch mit zwei Schüler*innen aus dem Iran. In diesen Gesprächen streifen die Jugendlichen auch immer wieder Themen wie Mut, Zensur, Selbstzensur und Diktatur. Beeindruckend wie klar diese Kinder, ein 11jähriges Mädchen und eine 14jähriger Junge, die politischen Zustände im Iran verstehen und beurteilen. Der Junge möchte in ein anderes Land und das Mädchen möchte bleiben, um zu kämpfen. Ein Gesprächsraum in dem vieles thematisiert werden kann – begleitet von mitreißenden Songs.
Ohne viel Aufwand wird hier für die Zuschauer*innen erfahrbar, wie es ist, unter eine Diktatur zu leben und welche psychischen Deformationen daraus entstehen können. Da ist man ganz nahe dran an der Situation der Menschen im Iran und muss einmal mehr den Mut der Menschen dort bewundern, die für ihre Freiheit auf die Straße gehen.

13.

Das Stück Abana b’amazi (Kinder des Wassers) erzählt von Ressourcenverteilung und der Kraft der Solidarität. Ausgehend von einem Workshop in Brüssel starteten Schauspieler*innen aus mehreren afrikanischen Ländern ein Projekt speziell – aber nicht nur“! – für Kinder. Thematisch ging es Wasserknappheit. Wo einst große Seen waren ist alles ausgetrocknet und auch der Wassertank, der auf der Bühne steht, war leer. Mit Wort, Gesang, Tanz und Akrobatik erzählten 3 Männer, 2 Frauen und eine kleine Stabpuppe die Geschichte über den versiegenden See, den Wasserklau eines Geschäftsmanns und den Tränen des kleinen Puppenmädchen, die am Ende den See wieder mit Wasser füllten – auch mittels der eingesammelten Tränen des Publikums. Gegen Ende war de See dann wieder so voll, dass das Puppenmädchen in einer Nussschale auf dem See davon paddeln konnte. Diese Inszenierung für alle ab sechs Jahren verwob Märchenhaftes mit den wirklichen Problemen Afrikas – und bald die auch von uns hier in Europa! Schreckliches mit Tröstlichem. Es ging darum, Probleme zu lösen und Widerstand zu leiste gegen unmenschliche Zustände. Alles zauberhaft, fantasievoll und zugleich einfach mit traditionellen Theatermitteln dargestellt. Das Wasser war ein großes blaues Tuch. Wurde es bewegt erweckte es den Eindruck aufbrausender Wellen. Die Hütten des Dorfes bestanden aus strohgedeckten Plastikeimern. Es gab laute und leise Momente und immer wieder Tanz und Gesang. Der Text, gesprochen in Englisch, Kinyarwanda und Kirundi, bot eine zusätzliche Klangkulisse. Denn auch ohne den Sinn der Worte zu erfassen, war der Inhalt des Stücks klar und deutlich durch Gesten, Mimik und Bewegungen zu verstehen. Ein sehr lebendiges Kindertheater, das die Kinder klug und einfühlsam mit in die Handlung einbezogen hat.

14.

Mehr als 300 Künstlerinnen und Künstler bei 286 Veranstaltungen prägten das Festival, das die Japanerin Chaiki Soma künstlerisch leitete und mit vielen japanischen Produktionen bereicherte. Digitale Kunst und Körpererfahrungen spielten dabei auf dem Festival eine große Rolle. Es lohnte sich allemal, sich Produktionen anzusehen und sich unterschiedlichen Körpererfahrungen auszusetzen. So gebündelt wird man das hier im Rhein-Main lange nicht mehr vorfinden. Allerdings hatte die Weitläufigkeit auch den Nachteil, dass von einer wahren Festival-Atmosphäre wenig zu spüren war und das Festival wirkte – aus meiner Sicht – nicht wirklich in die Stadt / Stadtgesellschaft hinein. Trotz relativ hoher Auslastungszahlen waren es im Wesentlichen die immergleichen Besucher*innen. Die Zusammenarbeit der beiden Städte war ohne Zweifel ein Erfolg, wenngleich nicht gleich eine „regionale Kulturgeschichte“ damit geschrieben wurde und wie nachhaltig diese Zusammenarbeit sein wird, wird die Zukunft weisen.

15.

Mein Blick auf das Festival ist sicher stark geprägt von den jeweils besuchten Vorstellungen und dem Erleben während dieser Zeit. Hierzu ein Hinweis auf das Gleichnis von den blinden Männern und dem Elefanten. Im Gleichnis Die blinden Männer und der Elefant untersucht eine Gruppe von Männern in völliger Dunkelheit einen Elefanten, um zu begreifen, worum es sich bei diesem Tier handelt. Jeder untersucht ein anderes Körperteil. Dann vergleichen sie ihre Erfahrungen untereinander und stellen fest, dass jede individuelle Erfahrung zu ihrer eigenen, vollständig unterschiedlichen Schlussfolgerung führt.

Letzte Änderung: 09.08.2023  |  Erstellt am: 09.08.2023

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